Wie fühlt sich willkommen sein an?

Wenn Sie Lust haben, sich einmal in die Welt Ihres Babys einzufühlen, dann probieren Sie doch einfach mal folgende Übung aus: Wenn Sie möchten schließen Sie die Augen, Sie können sie aber auch geöffnet lassen, wenn es Ihnen leichter fällt, sich mit geöffneten Augen zu konzentrieren.
Stellen Sie sich nun vor, Sie sind ein kleines Kind und liegen in den Armen Ihrer Mutter. Sie werden gerade gestillt, oder mit dem Fläschchen gefüttert. Währenddessen unterhält sich Ihre Mutter mit einer anderen Person. Wie geht es Ihnen als Baby dabei? Lassen Sie sich etwas Zeit beim Nachspüren, ehe Sie mit der Übung fortfahren.
Nun stellen Sie sich vor, wie Ihre Mutter sich Ihnen zuwendet und ihre liebevolle Aufmerksamkeit ganz auf Sie richtet. Sie sind zu ihrem Mittelpunkt geworden. Wie fühlt sich das an? Woran können Sie es festmachen, dass die Gedanken und Gefühle Ihrer Mutter ganz bei Ihnen sind?
Wechseln Sie ruhig ein paar Mal zwischen den beiden Szenen hin und her und spüren Sie den Unterschieden in Ihren Gefühlen und Empfindungen nach. In welcher Szene fühlen Sie sich wohler? Warum?

Vielleicht denken Sie nun, dass es einen Unterschied macht, ob das Baby geboren ist oder nicht. Sie haben Recht, dies macht sicher einen Unterschied, aber denken Sie auch daran, dass das Baby in Ihren Körper eingebunden ist und Ihnen daher noch näher ist als nach der Geburt.
Also, nutzen Sie auch die vorgeburtliche Zeit immer wieder dazu, sich Ihrem Baby im Bauch zuzuwenden. Es wird sich darüber freuen.

Sie haben Lust auf mehr, dann finden Sie im Buch „Bauchgeflüster – Schwangerschaftsrituale für eine innige Mutter-Kind-Beziehung“ noch mehr Anregungen.